Was gehört alles zu einer Bausanierung?

Eine Sanierung oder auch Modernisierung kann in unterschiedlichen Umfängen durchgeführt werden. Neben der Kernsanierung, bei der nur die tragenden Grundmauern bestehen bleiben, gibt es auch Variante der Teilsanierung. Dabei werden lediglich baufällige Teile des Gebäudes erneuert. Unter anderem zählen dazu:

Die Schimmelsanierung
Sorgen bauliche Fehlkonstruktionen für das Eindringen von Kondenswasser in das Mauerwerk oder sammelt sich aus anderen Gründen Feuchtigkeit in den Wänden, kann sich ein Schimmelpilz optimal verbreiten. Diese Verbreitung kann nicht nur unter Umständen gesundheitsgefährdend sein. Aus diesem Grund ist bei einer Schimmelsanierung große Eile geboten. Das Entfernen von Schimmel unterliegt gesetzlich vorgeschriebenen Regelung, weshalb es sich immer lohnt einen Fachmann mit der Schimmelsanierung zu beauftragen. Auch bei Schimmelbefall ist das Ausmaß des Befalls ausschlaggebend, ob eine Teil- oder Vollsanierung erforderlich ist.
Die Fassadensanierung
Eine Fassadensanierung wird von vielen Experten in regelmäßigen Abständen empfohlen. Nach einigen Jahrzehnten ist es für den langfristigen Erhalt der Immobilie unabdingbar, die Außenfassaden zu sanieren. Dabei werden beispielsweise eventuelle Beschädigungen ausgebessert oder die Dämmung erneuert. Letzteres spielt für den Energieverbrauch des Hauses eine entscheidende Rolle und kann durch erhöhte Standards effizienter und kostengünstiger ausgerichtet werden.
Die Dachsanierung
Ein Dach ist der Kopf jedes Hauses. Es hält den Regen fern und speichert Wärme. In der heutigen Zeit werden nicht ausgebaute Dächer zu Wohnräumen ungenutzt da die Grundstücksflächen rarer werden. Um ein dichtes und funktionsfähiges Dach zu haben, empfehlen Experten eine Dachsanierung spätestens alle 50-60 Jahre durchführen zu lassen. Dabei werden die Dachpfannen erneuert und die Dachkonstruktionen sorgfältig überprüft. Sollten Missstände am Dachstuhl festgestellt werden, so wird auch dieser und die dazugehörende Dämmung saniert.
Die Kellersanierung
Das Untergeschoss eines Hauses bietet nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern beherbergt gleichzeitig eine Vielzahl an Gefahren für die Immobilie. Die bekannteste dabei ist eindringendes Wasser. Sind die stützenden Gemäuer des Kellers von Wasser durchzogen, so kann sich dieses im ganzen Haus verbreiten. Durch die niedrige Temperatur in Kellerräumen und die dort herrschende hohe Luftfeuchtigkeit treffen hier optimale Bedingungen zur Schimmelbildung aufeinander. In den meisten Fällen müssen Kellergeschosse vor der Sanierung aufwändig und teilweise langfristig getrocknet werden. Eine weitere Möglichkeit zur Kellersanierung ist die Abdichtung der Wände von innen. Da es in den meisten Kellerräumen durch die unterirdische Bauweise nicht möglich ist, Wände von außen abzudichten, werden diese Maßnahmen an den Innenwänden der Kellerräume vorgenommen und so dauerhaft Instand gesetzt.
Die Kernsanierung
Eine Kernsanierung wird durchgeführt, wenn das Gebäude durch eine teilweise Sanierung nicht mehr zeitgemäß Instand gesetzt werden kann bzw. sich der Aufwand einer Teilsanierung unter Berücksichtigung der einzuhaltenden gesetzlichen Vorgaben nicht rentieren würde. Dies ist oft bei besonders alten oder verwahrlosten Immobilien der Fall. Während einer Kernsanierung werden alle Bauteile und Installationen bis auf die Grundmauern entfernt und erneuert.

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