Der Bauschaden

Ein Bauschaden ist die Verschlechterung des Zustandes eines Bauwerkes durch ein schädigendes Ereignis, z. B. durch einen Baumangel. Ein Baumangel liegt vor, wenn der „Ist“ – Zustand in negativer Weise vom vertraglich geschuldeten „Soll“ – Zustand abweicht. Mangel ist ein Rechtsbegriff, der z.B. in § 13 VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) bzw. DIN 1961 oder § 434 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) definiert wird. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber seine Leistung zum Zeitpunkt der Abnahme frei von Sachmängeln zu verschaffen. Die Leistung ist zur Zeit der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie die vereinbarte Beschaffenheit hat und den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Nicht jeder Baumangel muss zwangsläufig zu einem Bauschaden führen.

Bauschäden können resultieren aus Konstruktions-, Material- oder Verarbeitungsfehlern, aus unterlassener Instandhaltung oder Mordernisierung, Schäden durch Nutzung, aus Überbeanspruchung, Umwelteinflüssen, Schadstoff- oder Gewalteinwirkung, usw. – oder aus der Kombination mehrerer der erwähnten Gründe

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