Bauschadensfeststellung

Im Zuge der Bauschadensfeststellung erfolgt die Durchführung von nicht zerstörenden oder zerstörenden örtlichen Prüfungen. Dabei sind geeignete Prüfverfahren vorab auszuwählen. Zerstörende Prüfverfahren sind z.B. bei Feuchtemessverfahren die Calcium-Carbid-Feuchtemessung oder die Darr-Methode. Nicht zerstörende Prüfverfahren zur Bauschadensfeststellung sind z.B. bei Feuchtemessverfahren elektrische Messverfahren oder Mikrowellen-Messverfahren. Bei zerstörenden Messverfahren sind in Art und Umfang angemessene Proben zu nehmen, um Verarbeitung,- Gebrauchs- und Materialeigenschaften erfassen und bestimmen zu können.

Im Falle nicht zerstörender Messverfahren sind Messraster und -parameter zu bestimmen, Referenzbereiche festzulegen und Vergleichsmessungen im Bauschadensumfeld durchzuführen. Stationäre und mobile Messgeräte zur Erfassung oder Analyse unterschiedlicher physikalischer, chemischer und elektrischer Größen gibt es in großer Vielzahl. Die im konkreten Schadensfall zur Anwendung kommenden Messgeräte sollten über Kalibrierzertifikate nach ISO 9000 verfügen und dem jeweiligen Bauschaden angemessen sein.

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